Freitag, 15. Januar 2016

Gedanken zum neuen Jahr




Nachdem das letzte Jahr aufgrund der Grippe leider ein etwas schwieriges Ende fand, bin ich nun langsam im neuen Jahr angekommen!
Ob ich mir irgendwelche Vorsätze gemacht habe? Nein, wieso auch? Ich bleib so scheisse, wie ich bin! (So heisst ein Buch, das ich gerade lese, es geht um den Selbstoptimierungswahn in unserer Gesellschaft, und nein, ich bekomme kein Geld dafür, dass ich das hier erwähne).
Stattdessen gibt es einige Pläne, die ich dieses Jahr realisieren möchte:

- Mehr Kulturelles, und zwar mit den Kids zusammen. Sie sind jetzt keine kleinen Babys mehr, ich traue ihnen Konzerte durchaus zu (ein Test steht jedoch noch aus, hahaha). Im März werden wir einen indischen Abend mit Musik, Tanz und einen veganen indischen Buffet besuchen, übernachten werden wir auch gleich dort, da es in einer kleinen Pension stattfindet (die wir übrigens bereits kennen).
Dann habe ich davon gehört, dass es in der Grossstadt in der Nähe "Orchester-Klassik-Konzerte für Babys" gibt, da bin ich auch sehr neugierig!
Warum ich den Fokus so auf die Musik lege? Beide Kids, aber vor allem Monsieur L., lieben Musik über alles. Schon alleine wenn man das Wort "tanzen" sagt, fängt er an zu schaukeln und strahlt übers ganze Gesicht. Er geht auch oft an die Stereoanlage und macht sich einfach das Radio an...
Und wenn sie es doch so sehr mögen, möchte ich gerne darauf eingehen!

- Mehr wegfahren. Nun muss nicht mehr der halbe Haushalt eingepackt werden, sodass das auch wieder einfacher wird. Im Mai gibts zwei Wochen Ferien in Italien, was ich hier im Blog ja schon erwähnt habe. Zwischendurch immer mal wieder in die Berge ins Chalet meiner Eltern, ich habe bereits das gesamte Jahr abgecheckt und rund um irgendwelche Festtage jeweils noch ein wenig Tage drangehängt, sodass wir teilweise bis zu einer Woche dort oben bleiben können. Ende August möchte ich zum ersten Mal mit den Kids zu meinen französischen Familie reisen, etwas, womit ich mir aus diversen Gründen viel Zeit gelassen habe. Unter anderem hat es mit meinem Coming-Out zu tun, es sind ganz schlimme Dinge passiert, aber das ist jetzt ein anderes Thema.

- Mehr Kreativität. Ich möchte malen und unsere Wohnung per "do-it-yourself" aufpimpen, Ideen habe ich Tausende, was damit zu tun hat, dass das Haus einfach uralt ist und daher diesbezüglich viel bietet. Dafür brauchts jedoch noch die Zusage der Vermieter, denn unser Vertrag läuft 2017 aus. Ich bin jedoch zuversichtlich, dass der Vertrag verlängert wird, denn wir hatten wirklich nie Probleme miteinander, und dann kann ich dann auch loslegen!
Meine Schwester ist auch sehr kreativ, ich plane gemeinsame Kunstprojekte mit ihr und bin gespannt, was daraus wird! Dieser Punkt ist einfach eine Frage der Zeit, ich arbeite ja noch nebenbei und mit zwei Kleinkindern...aber es sollte auf keinen Fall irgendwie eine Belastung werden, ein, zwei Projekte dieses Jahr würde auch schon reichen, ich sehe das nicht so eng.

- Geburtstage der Kinder: Ich werde "nur" noch zu Kaffee und Kuchen einladen. Letztes Jahr habe ich mir sehr viel aufgehalst, um die vielen Gäste zu bewirten, und manche gingen gleich nach dem Essen, ohne abzuwarten, dass die Kinder überhaupt die Geschenke auspacken. Das will ich mir dieses Jahr ersparen!

- Ich plane Treffen für Regenbogenfamilien. Ich bezweifle zwar, dass es eine grosse Resonanz geben wird, denn bei der Generalversammlung des Regenbogenfamilienverbands waren gerade mal drei Familien (!!!) anwesend. Versuchen kann ichs ja. Ich plane Treffen bei einem See, Grillieren im Wald, Treffs auf Spielplätzen und vielleicht in der Weihnachtszeit noch ein Samichlaus (schweizerdeutsch für Nikolaus)-Höck.

- Meine Eltern haben sich letztes Jahr nach 26 Jahren getrennt. Es kam für mich nicht überraschend und es ist in Ordnung für mich. Seither konnte ich den Kontakt zu meinem Vater vertiefen, was ich sehr schätze. Das möchte ich dieses Jahr weiterführen.

- Dieses Jahr möchten wir uns mit dem Weihnachtsgeld, das wir unerwarteterweise von vielen Seiten erhalten haben, einen Fahrradanhänger mit Schubstange kaufen! Es wird Zeit, den Doppelkinderwagen abzulösen, er hat uns wirklich gute Dienste erwiesen und alles mögliche mitgemacht, aber jetzt segnet er langsam das Zeitliche. Nochmals einen Kinderwagen möchten wir aber nicht. Mit so einem Anhänger ist es praktisch, wenn man mit den Kids mal mit dem Fahrrad weg möchte, aber auch, wenn man einfach zu Fuss irgendwohin geht. Und joggen kann man damit auch!

- Ausmisten ist immer wieder ein Thema. Wir sehen jetzt, welche Spielzeuge die Kids mögen und welche nicht. Wir haben damals sehr viel Zeug von überallher bekommen, was zwar nett gemeint war, aber es ist einfach zu viel, deshalb müssen wir nun aussortieren. Zum Beispiel befindet sich eine Schaukelschnecke aus Holz im Kinderzimmer, was wirklich süss aussieht. Die Kids hassen sie. Sie möchten nie draufsitzen, und schaukeln ist für sie der Horror. Das und noch vieles andere darf also weiterziehen...

Ich bin gespannt, was ich dann Ende dieses Jahres für ein Fazit ziehen werde...

Kommentare:

  1. Das klingt sehr strukturiert - gutes Gelingen :-)
    Ein Fahrradanhänger ist toll, ich hoffe, wir können unseren auch bald wieder mehr nutzen, nur als Tip - ab März steigen die Preise wieder, und je nach Marke und Modell gibts dann auch wieder Wartezeiten!
    bei uns steht ein blaues Schaukelauto auf dem Schrank und erst letztens haben wir beschlossen, dass es weiter ziehen darf ;-)
    Kommt gut in den Februar :-) LG

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  2. Ich bin fast vom ersten Tag bei Euch, und freu mich wie blendend sich die beiden entwickeln. Bald ist es soweit, und ihr braucht einen Schulfotograf, ein bisschen später geht ans studieren, und dann sind sie auch schon verheiratet. Geniesst die Zeit, solange die beiden noch klein und süss sind

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